Tourblog

14.09.

Heyhey liebe Menschen!

☀️ Bei strahlender Sonne radeln wir weiter gen Osten. Während in jedem Dorf unsere Rufe durch die Gassen hallen, planen wir schon das immer näher rückende Tourfinale am Freitag in Berlin. ☀️

❌ Wir wollen der Bundesregierung unsere Erfahrungen und Gespräche mitteilen und einmal mehr verdeutlichen, dass es kein „Weiter so“ gibt.

❗️Krisenmanagment auch in der Klimakrise, und zwar jetzt❗️

13.09.

Guten Morgen alle zusammen ☀️

Tag 11 der Klimatour beginnt. Heute sind in NRW Kommunalwahlen. Geht zur Wahl, denn #NRWähltKlima !!!

Guten Abend! 😊

Es ist unglaublich, aber wir haben nun schon den zehnten Tag der Tour hinter uns. 🔥Und die Motivation hat sogar noch zugenommen! 🔥

Gegen kurz vor 11 waren wir aufbruchbereit und haben Ilsede hinter uns gelassen. Bis nach Braunschweig sind wir um die 20 Kilometer gefahren und zwar teilweise mit einer Geschwindigkeit von bis zu 30 Stundenkilometern!

Am Schlossplatz in Braunschweig haben wir uns einer Fahrrad-Demonstration von den Fridays For Future Braunschweig für autofreie Innenstädte angeschlossen. Nach einigen tollen Redebeiträgen auch von unserer Seite haben wir den Protest der Ortsgruppe auf den Braunschweiger Straßen lautstark unterstützt! 🗣️

Der Rest der Etappe war dann doch noch ziemlich anstrengend. Als wir unser Ziel erreichten, das Waldbad in Helmstedt, war es schon früher Abend. 🌄

Nachdem alle sich ein wenig erholt und mit einer erfrischenden Dusche abgekühlt hatten, fand das zweite große Plenum statt, um weiteren Raum für Feedback zu bieten und die Ankunft in Berlin zu planen. Diese rückt nämlich unglaublich schnell näher!

Nach dem langen Tag hat sich ein großer Teil der Gruppe schon früh schlafen gelegt. 💤 Umso erholter sind wir dann hoffentlich morgen früh, wenn wir die Grenze nach Sachsen-Anhalt überqueren! 🏁

Wählen waren wir heute natürlich nicht, aber keine Sorge – wir haben alle Teilnehmenden frühzeitig daran erinnert, Briefwahl zu beantragen! ✉️

Liebe Grüße! 💚

12.09.

Guten Abend liebe Klimafreund*innen 🌛💚

Endlich treten wir wieder für Klimagerechtigkeit in die Pedale! 🌍

Den ganzen Tag über war die Stimmung dementsprechend super! Womöglich hat auch das tolle Wetter dazu beigetragen. ☀️😎

Außerdem hat uns von Hannover aus ein super tolles Team aus Fahrrad-Polizist*innen Begleitschutz geboten und uns die Etappe von 20 Kilometern bis nach Lehrte begleitet.

Dort sind wir von verschiedenen For Future-Gruppen in Empfang genommen worden. Während eine kleine Gruppe von fünf bis sechs Leuten die Gelegenheit hatte, ein Windkraftwerk von innen zu besichtigen, durfte der Rest von uns einem Vortrag zur Bedeutung von Windenergie bei der Senkung des CO2-Ausstoßes zuhören. In der ersten Hälfte dieses Jahres hat Windkraft mehr als 30 Prozent der Energieversorgung in deutschen Haushalten ausgemacht – mehr als wir geschätzt hatten, aber da ist trotzdem noch Luft nach oben!
❗️Besonders unzufrieden sind wir damit, dass Windkraftanlagen nicht näher als in einem Kilometer Entfernung zu den nächsten Anwohner*innen errichtet werden dürfen, während das Steinkohlekraftwerk Datteln 4 nur 480 Meter von den nächsten Anwohner*innen entfernt ist❗️

Mit dadurch gestärkter politischer Überzeugung haben wir uns dann am frühen Nachmittag wieder aufs Rad geschwungen, um die restlichen 30 Kilometer bis nach Ilsede bei Peine für eine klimafreundlichere Politik zu protestieren. 🚲🗣️

Ein Höhepunkt der Etappe war wohl der Halt an der örtlichen Eisdiele kurz vor der Ankunft – nach den ganzen Kilometern, die wir schon zurückgelegt haben, hatten wir uns das reichlich verdient! 🍦

Gegen 18 Uhr haben wir dann unsere Zelte in Ilsede auf einer Streuobstwiese vom NABU aufschlagen dürfen. Nach dem langen Tag haben sich viele früh in den Schlafsack gekuschelt. Nur einige wenige wollten es sich dennoch nicht nehmen lassen, bis nach Mitternacht zu tanzen. 💃🕺

Liebe Grüße! 💚

Das Abendessen haben wir selbst zubereitet mit Lebensmitteln, die uns Foodsharing Braunschweig gespendet hat. Diese wären sonst weggeschmissen worden, obwohl sie immer noch gut und sehr lecker waren! Eine Schande!

11.09.

Guten Morgen!

Unser erster Pausentag ist gestern zu Ende gegangen – diesen haben wir (fast) ganz ohne Fahrradfahren in der Hannoveraner Burg verbracht. 🏰

Da wir zum ersten Mal seit Tourbeginn wieder richtig ausschlafen konnten, begann der Tag für den Großteil der Gruppe erst am frühen Vormittag.
Dennoch wollten wir das Politische nicht zu kurz kommen lassen! 🌍 Daher haben einige Teilnehmende verschiedene Workshops vorbereitet, um ihre Erfahrungen und ihr Wissen in Bereichen wie zum Beispiel ziviler Ungehorsam zu teilen. Aber auch in Acro-Yoga und im Komponieren mit Fahrradklingeln konnten wir unsere Fähigkeiten testen. 🧘‍♀️🧘‍♂️

Die Burg, in der verschiedene politische Gruppierungen sich für Klimagerechtigkeit organisieren, diente uns außerdem als Möglichkeit der Vernetzung – besonders am Abend am Lagerfeuer oder auf dem Basketballplatz. 🔥

Auf jeden Fall sind wir nun alle wieder ausreichend gestärkt, um die kommende Etappe von 55 Kilometern Richtung Ilsede bei Braunschweig mit erneuerter Motivation anzutreten!! 🚲

Liebe Grüße! 💚

10.09.

Hallo!
Bevor wir zurück zu unseren gewöhnlichen Berichten der Tour kommen, wollen wir uns nocheinmal zu Moria melden.

Soeben ist unsere spontane Soli-demo vor dem Rathaus in Hannover zu Ende gegangen.

Die schlimmen Nachrichten aus Moria bieten einmal mehr dringenden Anlass gegen diese unfassbare Unverantwortlichkeit auf die Straße zu gehen und die Missstände anzuprangern! Wir fordern die sofortige Evakuierung aller Geflüchtetenlager!

Say it loud, say it clear – refugees are welcome here!

Der Morgen weckte uns mit warmen Sonnenstrahlen.☀️ Zeit, die Wärme zu genießen, blieb dennoch nicht wirklich, da wir auch gestern wieder viel vor hatten! Gegen halb 11 sind wir mit einem super motivierten Team an Fahrrad-Polizist*innen Richtung Hannover losgeradelt. 🚲🚲 Unser Ziel: die sogenannte Burg, der Haupttreffpunkt von verschiedenen politischen Gruppierungen wie zum Beispiel Fridays For Future Hannover. 🏰

Die Etappe dorthin führte uns an einem Kanal vorbei. Das gute Wetter und die schöne Strecke haben unsere Motivation noch sehr befeuert! 🔥🔥

Nach circa 40 Kilometern erreichten wir schon gegen 12 Uhr das Steinkohle-Gemeinschaftskraftwerk im Stadtteil Stöcken. Dort haben uns die Fridays For Future Hannover begrüßt. Bei unserer gemeinsamen Kundgebung waren auch Journalisten des Deutschlandfunks anwesend, um unsere Redebeiträge und ein Interview mit uns aufzunehmen.

❗️Nicht vergessen: Heute ab 14:35 Uhr beim Deutschlandfunk einschalten ❗️

Im Anschluss trugen wir den Protest mit dem Fahrrad wieder auf die Straße, bis wir gegen 15 Uhr die Burg erreichten.

Am späten Nachmittag haben wir uns noch einmal für eine spontane Soli-Demo für Geflüchtete aufs Rad geschwungen und uns vor dem Rathaus von Hannover mit einer Menschenkette (natürlich unter strenger Beachtung der Corona-Auflagen) für eine humanere Flüchtlingspolitik stark gemacht. 👭👫👬

Für den restlichen Abend haben wir unsere Fahnen und Megafone schließlich in den Zelten verstaut und mit Abstand gespielt, getanzt und uns um das Lagerfeuer gesetzt. 😊🔥


Liebe Grüße! 💚

09.09.

Der Tag begann stressig, weil wir nicht aus dem Bett kamen. Die Polizei beschwerte sich, dass wir so dödelig sind. Um 10.45 Uhr (45 min Verzögerung zum Plan) ging es dann los.
Alle helfen super mit und die Gruppe wächst (trotz 1,5m Abstand) zusammen. ☺️
Wir freuen uns auf die nächste Zeit. Langsam kommen wir ins Training! 👌
Auf gehts zum Protest! 🗣

‼️Moria brennt‼️

Heute werden wir anlässlich der Katastrophe im Flüchtlingslager Moria keine Tourbilder oder Tagesberichte senden.

Die dortigen Ereignisse waren abzusehen. Wir müssen endlich Handeln und solche Zustände mit allen Möglichkeiten die wir haben verhindern!

Wir schließen und dem Statement der Seebrücke an:

Als die Corona-Pandemie begann, waren es die Bewohner*innen des Lagers #Moria, die den Infektionsschutz selbst organisierten, weil niemand sonst Verantwortung für das tödliche Risiko übernahm. Nun, wo das Virus das Lager erreicht hat, das Schreckensszenario, vor dem die Menschen, die dort leben müssen, seit Monaten warnen, haben offenbar Bewohner*innen das Lager niedergebrannt. Moria ist zu großen Teilen zerstört, über Verletzte oder Tote ist noch nichts bekannt. Viele der mindestens 12.000 Menschen stehen momentan auf einer Straße zwischen dem Lager und der Stadt Mytilini, die Polizei ist aufgezogen, um zu verhindern, dass sie den Hafen erreichen.

Schon lange hätte Moria, hätten die vielen Lager an den EU-Außengrenzen evakuiert werden müssen, Bereitschaft zur Aufnahme gab es in vielen Städten und Gemeinden. Stattdessen bestand der unbedingte politische Wille, die Menschen unter unwürdigen Bedingungen, ohne Gesundheitsschutz und mit absolut unzureichender santitärer Versorgung weiter in den Abschreckungslagern zusammenzupferchen.

Dass Bewohner*innen Moria nun in Brand gesetzt haben, ist kein Grund, schockiert das „Ende der europäischen Idee“ oder ähnliches Zeug zu beklagen, es war ein notwendiger Akt der Selbstverteidigung, wo jeder andere Ausweg versperrt war. Gut, dass Moria nicht mehr steht! Jetzt muss die Forderung der ehemaligen Bewohner*innen, sie zu evakuieren und in Sicherheit zu bringen, unterstützt werden. Die europäischen Abschreckungslager müssen geschlossen werden, die Festsetzung Zehntausender an den EU-Grenzen muss enden, die Menschen müssen Gesundheitsversorgung erhalten und das Recht, dorthin zu gehen und in Sicherheit und unter menschenwürdigen Bedingungen leben können.

Hallo liebe Klimafreund*innen 💚

Die Katastrophe von Moria hat uns alle in den letzten Tagen sehr bewegt. Daher haben wir in den letzten Berichten ausschließlich dieses Thema behandelt.

Als Demo, die Klimagerechtigkeit fordert, sehen wir uns aber natürlich in der Verantwortung, unsere politischen Kernforderungen weiterhin auf die Straße zu tragen – daher zurück zu unserem Tagesbericht!

Als uns die schockierenden Nachrichten aus Moria erreicht haben, waren wir bereits auf dem Weg nach Hagenburg am Steinhuder Meer.
Obwohl die Route mit ihren Hügeln und Schlaglöchern teilweise recht anstrengend war, haben wir uns nicht unterkriegen lassen.
Gegen etwa 16 Uhr erreichten wir schon das Ziel der Etappe: Den Gojibeeren-Hof in Hagenburg. Dort wurden wir herzlich aufgenommen und ein benachbarter Hof begrüßte uns mit einer köstlichen Kürbissuppe. 😋🥘

Ein großer Teil der Gruppe wollte sich die Gelegenheit, am Steinhuder Meer schwimmen zu gehen, nicht entgehen lassen. 🏊‍♀️🏊‍♂️ Dass der See im Schnitt nur etwa anderthalb Meter tief und sehr dreckig ist, merkten die Schwimmenden erst, als sie schon voller Vorfreude hineingesprungen waren!
Ganz den eigenen Idealen treu, verbrachten einige die Zeit im See sogar damit, Müll herauszufischen.

Im Anschluss führte der Gastgeber uns über seinen Hof. Danach fand das erste große Plenum statt, in dem alle Teilnehmenden Gelegenheit hatten, ihr Feedback und ihre Kritik an der Umsetzung von Ohne Kerosin Nach Berlin zu äußern. Wir waren alle sehr beeindruckt, wie gut und diszipliniert das mit mehr als 50 Personen funktioniert hat!

Liebe Grüße! 💚

08.09.

Hallo 🙂 Heute Tag 5 der Tour:

Am morgen herrschte viel Gewusel bein Camp. Das Frühstück war lecker und das Wetter bleibt trocken.
Ob wir wieder auf der Straße sind??

07.09

Einen wunderschönen guten Morgen 😊

Nach langen Stunden am Feuer und einer kurzen Nacht sitzten wir wieder auf dem Sattel.
Die intensive Eindrücke vom Bauernhof Fockenbrock noch im Kopf, radeln wir los Richtung Melle. An dieser Stelle nochmal einen herzlichen Dank an die Familie Fockenbrock, die uns so großartig beherbergt hat!
Es folgen einige Bilder des Morgens. 🙂

🏁 Heutiges Ziel war das vom Startpunkt 50 km entfernte Melle. Die Tour verlief sehr harmonisch bei angenehmen Wetter.

Wir haben uns sehr gefreut, dass in der heutige Etappe noch Menschen aus Oldenburg und Umgebung zu uns dazu gestoßen sind, die extra zu uns kamen. Wir haben uns sehr über den Besuch und gemeinsamen Fahrradprotest gefreut. 😊

Der Versorgunswagen holte gerettetes Essen aus Osnabrück ab. Vielen Dank an Foodsharing Osnabrück! Wir haben Unmengen an Brot, Obst und Genüse, sowie Keksen und Babybrei bekommen und haben es kaum geschafft alles zu verladen, geschweige denn zu essen. 🍎🥦🍞
Einerseits freuen wir uns riesig, dass so die Versorgung für uns möglich wird. Andererseits ist es eine Schande, dass bestes Essen vernichtet wird!

Gegen 15:30 Uhr erreichen wir unsere Übernachtungsstätte: Den Gnadenhof in Melle.
Die Presse und begeisterte Dorfbewohner*innen erwarteten uns mit Kuchen, Kaffe und Kürbissuppe. Ein toller Empfang. Sofort kamen Gespräche (😷) über die Klimakrise und unsere Aktionsform zustande. Wir erfuhren einen großen Rückhalt durch die Menschen. 😇

Unser Gastgeber führte über seine Wiesen und erkläre uns alles. Wir merkten schnell, dass auch hier ein Mensch lebt, der Sachen anpackt, wenn sie ihn stören! 💪
Insofern haben wir uns sehr gut verstanden: Denn auch uns passt so einiges nicht, und auch wir sind festen Willens unseren Beitrag für einen Wandel zu leisten❗️

Unsere Zelten durften wir zwischen den Tiergehegen der Ponnys und Gänse aufbauen. 🐓🐓🐓
Die Hühne halten die Nachtwache und rennen gackernt zwischen den Zelten umher.

Wir sind total fertig von den Touren der letzten Tage und um 23 Uhr war dementsprechend Nachruhe. 😴
Es folgen visuelle Eindrücke. Liebe Grüße! 💚

06.09.

Guten Morgen! ☀️

Wir fahren jetzt los.
Heute steht uns die längste Etappe der Tour bevor. 70km. Unter anderen besuchen wir Münster und checken ob sie wirklich so fahrradfreundlich ist, wie es heißt.
Blauer Himmel, leichte Brise. Perfektes Demo-Wetter! 😌

Wie ihr oben seht sind wir bei bestem Wetter in die Tour gestartet. Es war ein einziger Genuss! Der Campabbau funktioniert deutlich eingespielter und die Stimmung in Gruppe ist schon jetzt vertraut. Die ersten haben uns verlassen, neue angemeldete Teilnehmer*innen sind dazu gestoßen. 😊

Nach 50 km Strecke fuhren wir in Münster ein. Wir waren noch gut bei Kräften und deswegen schrien wir besonders Laut: „What do we want??“ Die Antwort kennt ihr!

Foodsharing Münster stellte uns Unmengen an gerettetem Brot, Obst und Gemüse betreit. Jenes verspeisten wir dankbar am Aarsee in der Innenstadt Münsters.

Gegen 15 Uhr erreichte uns die Critical Mass Münsters, mit denen wir uns verabredet hatten. Mit ca. 500 Menschen und lauten Klimagesängen beschallten wir ganz Münster. Die Fahrradstadt Münster hat ihren Ruf verdient, aber da geht noch mehr! 😀

Dann ging es weiter Richtung Telgte. 🚴
Am Ende der heutigen Etappe sind wir 85 km geradelt (deutlich mehr als geplant). Nun sind wir auf dem Hof Fockenbrock. Ein absoluter Glücksgriff. Vier Söhne, alle zwisch 20 und 30 Jahren alt, die alle in der Landwirtschaft bleiben wollen, wollen den Hof in einen Betrieb verwandeln, der regionale, ökologische Milchprodukte verkauft. Außerdem wollen sie bald vegane Produkt produzieren. Großartige und herzliche Menschen stellen uns ihr Land zur Verfügung, führen uns in den Hofbetrieb ein und schildern und die Komplexität des Wandels zum Ökobetrieb. Wir haben einen umfangreichen Einblick in die Arbeit auf dem Bauern bekommen und sind alle total dankbar!
Checkt den Hof auf Insta aus: Hof Fockenbrock

Zum Abendessen gab es super leckere Kürbissuppe von Jörg von den Parents 4 Future aus Münster. 😋

Jetzt sitzen wir am Lagerfeuer und singen das OKNB Lied. 🙂

Wir haben schon jetzt so viel erlebt als wären wir schon Wochen unterwegs. Wir halten euch auf den Laufenden. 🏃‍♀🏃‍♂

Grüße vom Lagerfeuer!! 🔥
Wir melden uns morgen wieder. 🙂

05.09.

Die Tour begann regnerisch und bergisch.
Erster Stop war in Bochum, wir wurden super gastfreundlich von SFF Bochum empfangen. Wir bekamen großartige vegane Bratwürste. Herzlichen Dank dafür! 💚

Dann ging es bei wieder gutem Wetter nach Datteln. Auf diesem Abschnitt hatten wir 6 platte Reife und das Serviceteam hat ganze Arbeit geleistet!

In Datteln angekommen wurde demonstriert!
Gemeinsam mit der Ini „Datteln 4 – Stoppen wir!“ standen wir an mehreren Orten um das Kohlekraftwerk, lauschten Reden und schrien uns den Frust aus der Seele.

Wem kann das erzählen: 2020 geht trotz umfänglichem Wissen über die Klimakrise und bei vollem Bewusstsein über die Folgen des übermäßigen CO2-Ausstoßes ein Kohlekraftwerk ans Netz. Unverantwortlich!

Großes Verdruss und Unverständnis, auch bei den Menschen, die wir vor Ort getroffen haben. Das Kraftwerk Datteln 4 wurde in einem Landschaftsschutzgebiet errichtet. Bürger*innenproteste und Begehren der Anwohner*innen wurde nicht gehört.

Die Polizei hat unser Gewaltpotenzial maßlos überschätzt. Sie waren mit einer völlig überzogene Anzahl an Fahrzeugen vor Ort. 🚓

Wir bekommen super viel Support von allen Seiten. Von Essensspenden bis Zusprüchen von Fremden. Ganz zu schweigen von den Menschen, die uns bei sich übernachten lassen!! 🥰

Nun übernachten wir wenige hundert Meter vom Kraftwerk entfernt. Es ist trocken, dass Essen war super lecker, der Saniworkshop von Felix war lehrreich und einige durften eine warme Dusche genießen. Es wird jongliert und diskutiert. 🤹‍♀

Ganz viel Liebe aus Datteln. 😊

🌦 Nach einer regenreichen Nacht gibt es Frühstück! ☕️

Auftaktkundgebung in Datteln

04.09.

💥OK! Es geht auch in Köln los!!! 💥

Langsam sammeln sich die Teilnehmenden am Rudolfplatz in Köln.

Erst demonstrieren wir mit FFF, denn am 13.9. heißt es #KölnWähltKlima.🌳

Ab dann heißt es zwei Wochen für die Klimagerechtigkeit zu radeln. Wir sind festen Willens die Klimaprotest durchs Land nach Berlin zu tragen. 🌎
Verbreitet unsere Botschaft: #JetztUmlenken

🚴

First Day Report 🌞

Nach einem super Start mit der FFF Demo in Köln, ging es Richtung Norden los. Nach einigen Anstiegen sind alle wohlbehalten in Wülfrath angekommen. Die Zelte stehen, der Kocher brennt. 🏕

In diesem Moment diskutieren wir mit Ackerlandbauern. Wir spreche über die Sorgen und Anregungen von Landwirt*innen und Klimaaktivistis zum Thema Klimawandel und Landwirtschaft. Es findet ein reger Austausch statt und die gemeinsamen Interessen haben sich schnell gefunden. 🌻

Zwei große Punkte der Bauern:
🇪🇺 Die fehlleitenden Subventionen der EU &
🥩 die Niedrig-Nahrungspreispolitik.

Es wird sehr deutlich, das die Auswirkungen der Klimakrise in der Landwirtschaft schon längst angekommen sind.

Lasst es uns gemeinsam angehen!

Wir hoffen auf eine trockene Nacht. 😴